Eine Projektgruppe studierte die brasilianische Kampfkunst Capoeira ein. Der Ursprung von Capoeira ist der afrikanische „Zebratanz“ NiGolo. Er wurde in der Kolonialzeit in Brasilien von den afrikanischen Sklaven ausgeübt und enthält Elemente anderer Kampfkünste wie Ringen oder Wushu.

Die Gruppe studierte die Basics dieser Kampfkunst ein. Auf den ersten Blick dachten wir, die verschiedenen Bewegungen stellten eine Art Tanz dar, jedoch handelt es sich tatsächlich um eine Kampfart, bei der man den Anderen überwältigen muss. Hierbei ist Ausweichen und Verteidigung wichtig. Die Gruppe lernte die verschiedenen Bewegungen spielerisch ein, wobei der eine Partner versuchen musste, dem anderen Partner eine Schnur abzunehmen, welche an dessen Rücken befestigt war. Die anderen Gruppenmitglieder standen im Kreis um die Kämpfenden und klatschten zum Rhythmus der Musik. Der Trainer gab den Takt mit einem Tamburin an.

Voller Körpereinsatz beim Capoeira
Voller Körpereinsatz beim Capoeira

Die Teilnehmer meinten, dass man für Capoeira eine gewisse Koordination braucht, aber nicht sehr sportlich sein muss. Außerdem sagten sie, dass es anstrengend war, aber auch Spaß gemacht hat, da die Musik und die Gemeinschaft gute Laune machten.

Interessant fanden wir, dass das Trinken bei Capoeira nicht immer erlaubt ist, da der Körper und insbesondere die Muskeln durch das Trinken abkühlen und man sich danach wieder neu aufwärmen muss. Trinken ist für die Kämpfenden eine Belohnung.

Autorinnen: Jil Moses und Lillie Preuß

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